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Herzschäden durch CoVid-19 bei 78% der Erkrankten

Eine Studie der Universitätsklinik Frankfurt untersuchte, ob COVID-19 dauerhaft das Herz-Kreislauf-System schädigen kann. 

Teilnehmer waren 100 ehemalige CoVid-19 Patienten (53% Männer) mit einem durchschnittlichen Alter von 49, von denen sich 67 (67%) zu Hause erholten, während 33 (33%) ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

Bei allen wurde eine „Kardinale Magnetresonanztomografie“ (CMR) gemacht, um den Zustand des Herzens nach der Genesung zu überprüfen. Im Ergebnis zeigte das CMR bei 78 Patienten (78%) eine Herzbeteiligung und bei 60 Patienten (60%) eine anhaltende Myokardentzündung, unabhängig von bereits bestehenden Erkrankungen, Schweregrad und Gesamtverlauf die akute Krankheit und Zeit von der ursprünglichen Diagnose.

Diese Ergebnisse zeigen, dass auch bei leichten Verläufen von CoVid-19 schwerwiegende Folgeschäden nicht auszuschließen sind. Es bleibt offen, ob auch herztransplantierte Patienten betroffen sein können, jedoch ist es keinesfalls auszuschließen.

Die langfristigen kardiovaskulären Folgen von COVID-19 sollten daher auch später laufend untersucht werden.

Einzelheiten zur Studie können Sie hier lesen ➜

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