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Erste Impferfahrungen bei Transplantierten aus England

Langsam geht es los, die ersten Organtransplantierten werden gegen das SARS CoV2 geimpft. Und das Interesse der Reaktion von TX Patienten auf diesen Impfstoff ist groß. Darum freuen wir uns sehr über die ersten Erfahrungsberichte, die wir aus England erhalten haben.

Dort wurden bisher die beiden Impfstoffe von Astra Zeneca und von Biontec-Pfizer an Transplantierte verimpft.

Adele ist lungentransplantiert und wurde vor 14 Tagen mit den AstraZeneca Impfstoff geimpft. Sie berichtete: "Die ersten beiden Tage nach der Impfung ging es mir gut, am dritten und vierten Tag habe ich mich jedoch krank gefühlt. Ich hatte Schmerzen am ganzen Körper und war extrem müde. Ich nahm dann eine Tablette Paracetamol und fühlte mich ein wenig besser.“

Den meisten TX Patienten, die mit dem Astra Zeneca Impfstoff geimpft wurden, erging es ähnlich. Einige Tage nach der Impfung spürten sie Grippesymptome unterschiedlicher Stärke, allgemeines Unwohlsein, und teils hohes Fieber. Doch gab es nach Abklingen der Symptome keine weiteren Probleme. Diejenigen TX-Patienten, die mit dem mRNA Impfstoff von Biontec Pfizer geimpft wurden, klagten lediglich über Schmerzen an der Einstichstelle.

Generell gibt es in England keine Empfehlung für einen der Impfstoffe. Wichtig als die Frage nach der Art des Impfstoffs sei, dass man überhaupt geimpft wird, hieß es.

Eine ähnliche Antwort haben wir auch aus von der Transplant Unit des Wythenshawe Hospital in Manchester erhalten. Es gab auf den Biontec Pfizer Impfstoff auch hier keine ungewöhnlichen Reaktionen, außer dem üblichen Schmerzen an der Einstichstelle und auf den Impfstoff von AstraZeneca leichte bis mittelschwere Grippesymptome. Auch hier werden beide Impfstoffe gleichermaßen für Transplantierte genutzt, abhängig von der Verfügbarkeit im jeweiligen Zentrum.