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Der selbstgenähte Mundschutz: Wie gut schützt er und wie näht man ihn selbst?

Bisher hieß es, ein einfacher Mundschutz könne eine Ansteckung mit dem Corona Virus nicht verhindern. Doch dann sagte der Virologe Professor Drosten von der Charité in Berlin in seinem Podcast, es gäbe „gute mechanische Gründe“ für das Tragen eines Mundschutzes.

Der Mundschutz schützt nicht den Träger, sondern seine Mitmenschen.
Kleinste Tröpfchen entstehen beim Husten oder Niesen und infizieren so die Menschen in nächster Umgebung (Tröpfcheninfektion). Hat man einen Schutz vor dem Mund, werden diese Tröpfchen mechanisch abgefangen. Professor Drosten nannte dies ein Zeichen der Höflichkeit gegenüber den Mitmenschen. Dieser Schutz funktioniert andersherum leider nicht, da die winzigen umherfliegenden Tröpfchen oft seitlich am Mundschutz vorbei eingeatmet werden. Aus diesem Grund sollte er möglichst dicht über Mund UND Nase anliegen.

Einer Studie von Wissenschaftlern um Gabriel Leung➜ vom WHO Zentrum für die Epidemiologie infektiöser Krankheiten zufolge, ist man bereits 2 - 3 Tage vor den ersten Symptomen ansteckend. Dem zufolge weiß niemand, ob er ansteckend ist oder nicht.

In einigen europäischen Ländern ist es mittlerweile zur Pflicht geworden, in der Öffentlichkeit einen Mundschutz zu tragen. Wer jetzt noch keinen hat, wird Probleme haben welche zu bekommen, es herrscht derzeit überall ein Mangel. In Österreich hat man bereist die Mundschutzpflicht für Supermarktbesucher eingeführt, in Jena wird es in Kürze in der ersten deutschen Stadt so sein.

Da vielerorts kein Mundschutz erhältlich ist, kann man sich einen einfachen Mundschutz auch selbst nähen, was recht einfach ist. Hier haben wir eine anschauliche Anleitung➜ gefunden.