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Neue Information des HDZ Bad Oeynhausen

Das Herz- & Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen hat einen weiteren Brief an die betreuten Herztransplantierten geschrieben,...

... der wichtige Fragen der vergangenen Woche zusammenfasst.

Es wird darauf verwiesen, dass es keine rechtliche Grundlage für eine Krankschreibung eines gesunden Risikopatienten (z.B. Herztransplantierten) gibt, der weiter an sienem Arbeitsplatz tätig ist (oder sein muss). Wichtig ist, möglichst mit dem Arbeitsgeber Lösungen zu finden, die einen Mindestabstand von 2 m gewährleisten (z.B. mit wenig Publikumsverkehr etc.). Dies entspricht auch der Richtlinie der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG) dazu.

Wen sich keine Lösungen finden, sollte man noch einmal mit dem Transplantzentrum Rücksprache halten. Nach unseren Informationen gibt es aber viele Arbeitgeber, die von sich aus die Mitarbieter freistellen bzw. Homeoffice-Lösungen o.ä. anbieten.

Weiterhin wird es Transplantierten empfohlen, die Grippeschutzimpfung und besonders eine Pneumokokkenimpfung nachzuholen, soweit nicht vorhanden. Eine gleichzeitige Infektion mit Corona könnte einen Verlauf komplizieren. Eine vorhandene Pneumokokkenimpfung sollte nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. Impfen kann der Hausarzt oder teilweise machen es auch die TX-Ambulanzen.

Wie auch andere TX-Zentren verweisen die Ärzte aus Bad Oeynhausen darauf, dass es den Zentren nicht möglich ist, inividuell Schutzkleidung, Schutzmasken oder Desinfektionsmittel an Patienten zu versenden oder auszugeben. Dies liegt nicht zuletzt in der allgemeinen Knappheit begründet als auch darin, dass diese Materialien derzeit dringend in den Kliniken gebraucht werden.

Den Brief lesen können Sie hier➜