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Patienten sterben häufig an Blutgerinnseln

Am Hamburger Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wurden unter Leitung von Prof. Klaus Püschel in den vergangenen Wochen rund 170 Covid-19-Tote obduziert. Die Ergebnisse der Studie zeigen: Corona-Patienten sterben häufig an Thrombosen und Lungenembolien (mit Video).

Dadurch konnten bereits wesentliche Erkenntnisse über die Wirkungen des Virus im menschlichen Körper sowie die Möglichkeiten einer effektiven Therapie gewonnen werden. Prof. Püschel und Prof. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin des UKE, sehen darin eine Bestätigung für die mögliche Wirksamkeit von Therapien mit blutverdünnenden Medikamenten bei Corona-Patienten.

Eine Thromboseprophylaxe kann deshalb auch für viele Transplantierte eine wichtige Vorsorgemaßnahme sein.

Obduktion von Corona-Opfern im UKE Hamburg - Beitrag der ARD vom 07.05.2020:

Hier können Sie den Artikel der ARD weiterlesen ➜

 

Weitere Informationen von Prof. Stefan Kluge, Direktor der Intensivmedizin UKE Hamburg zu den Ergebnissen der Obduktionen in diesem Video: