FAQ

Frequently Asked Questions

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Fragen rund um Corona


Die wichtigsten allgemeinen Fragen finden Sie hier. | Stand:

Was sind Coronaviren?

Mitte der 1960er Jahre wurden Coronaviren erstmalig identifiziert. Sie sind vom Tier auf den Menschen übertragbar.
Meist äußert sich das Virus durch gewöhnliche Erkältungssymptome. Es gibt aber auch andere Coronavirustypen (z.B. das Coronavirus SARS), welche in seltenen Fällen tödliche Folgen haben können.
Besonders gefährdet durch Coronaviren sind nach heutigem Stand ältere Menschen über 60 und Menschen mit Vorerkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Herzschwäche, Asthma oder ähnliches) sowie auch immunsupprimierte Menschen (wie z.B. Transplantierte).

 

Wie wird das Virus übertragen?

Das Virus wird hauptsächlich durch sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen. Durch eine Schmierinfektion (Berühren der Augengegend mit den kontaminierten Händen) ist theoretisch auch eine Ansteckung möglich.

Ausführliche Info hier ➜

 

Wie lange dauert es, bis das Virus ausbricht?

Meist 2 bis 14 Tage, gerechnet von der Ansteckung bis zu den ersten Symptomen.

 

Was sind die häufigsten Symptome bei Coronainfektion?

Die Anzeichen einer Infektion mit der Lungenkrankheit sind laut Robert-Koch-Institut (RKI) Beschwerden wie Husten und Schnupfen, Halskratzen und Fieber, manchmal auch Durchfall. Für viele infizierte Menschen ist es wie eine leichte Erkältung. Für Laien ist es nicht möglich, eine Coronainfektion von der regulären Grippe oder einem grippalen Infekt zu unterscheiden. Typisch scheint zu sein, dass der Schnupfen weniger stark ausgeprägt ist, der Geruchs- und/oder Geschmackssinn verrübergehend verloren geht.
Untersuchungen chinesischer Forscher zufolge erkrankten 80 Prozent der Infizierten nur leicht. Etwa jeder fünfte wurde ernsthaft krank, circa fünf Prozent der Infizierten schwer.

Was unterscheidet Corona Sars-CoV-2 und COVID-19?

Das Coronavirus wird auch Corona Sars-CoV-2 genannt und ist das Virus, das die Erkrankung Covid-19 auslöst.

 

Kann das Coronavirus über Lebensmittel und Gegenstände übertragen werden?

Es sind laut Info des RKI keine Fälle bekannt, bei denen sich Menschen über kontaminierte Lebensmittel durch Berühren von kontaminierten Oberflächen mit SARS CoV 2 infiziert haben.
Mögliche Schmierinfektionen bei kontaminierten Oberflächen sollten aber dennoch nicht absolut ausgeschlossen werden.

Siehe auch ➜

 

Besteht Infektionsgefahr bei Haustieren?

Auch Tiere können sich mit SARS CoV2 infizieren und sie können sich beim Menschen und gegenseitig anstecken.
Es ist bisher aber noch kein Fall bekannt, dass sich Menschen von ihrem Haustier angesteckt haben. Auch gibt es keine Hinweise darauf, dass sich das Virus durch Tiere stark verbreitet.

 

Gibt es eine typischen Krankheitsverlauf bei Covid-19?

Nein, die Symptome einer Covid-19 Infektion sind eher unspezifisch. Sie kann sich in vielfältiger Weise manifestieren, am häufigsten in der Lunge, aber auch in anderen Organsystemen.

 

Welche Symptome können bei einer Covid-19 Infektion auftreten?

Covid-19 macht, je nachdem wo das Virus in den Körper eintritt, eine Vielzahl von Symptomen.

Häufige Symptome sind:

  • trockener Husten
  • Fieber
  • Müdigkeit
  • Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns.

Seltener treten auf:

  • Kopfschmerzen und Schwindel
  • Gastrointestinale Beschwerden, wie Durchfälle, Übelkeit, Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Appetitlosigkeit

Eher selten gibt es Hautausschläge, Rötungen oder Hautbläschen
Atembeschwerden.

 

Könnte ich Covid 19 haben, auch wenn ich keine Symptome habe?

Ja, auch ohne Symptome ist eine Infektion nicht auszuschließen.

Die Frage wieviele Infektionsfälle ohne Symptome bleiben, ist allerdings nur zu schätzen. Mehrere Studien ergaben unterschiedliche Ergebnisse.

Im Fall des Kreuzfahrtschiffs „Greg Mortimer“, auf dem sich im März 2020 eine Corona-Infektion ausbreitete, waren 60% der Passagiere infiziert, aber nur 20% der Infizierten zeigten Symptome. Die übrigen 80% waren vollkommen beschwerdefrei, vor allem Frauen blieben ohne Symptome.

Eine Untersuchung aus Italien ergab einen symptomfreien Verlauf bei 75%, bei einer Studie aus China lag blieben 42% der Infizierten ohne Symptome.

Um sicher zu gehen, sollte man nach dem Kontakt mit einem Infizierten einen Test machen.

 

Schützt eine frühere Infektion mit Erkältungsviren vor Corona?

Eine frühere Infektion mit harmlosen Coronaviren, die in der Regel „nur“ eine Erkältung verursachen, schützt zwar nicht vor einer Infektion mit SARS-CoV-2. Der Verlauf einer COVID-19-Erkrankung war jedoch deutlich abgeschwächt, das ergab eine Studie des Boston Medical Centers.

 

Sind mehrfache Infektionen möglich?

Ja, eine wiederholte Infektion mit den SARS CoV2 Erreger ist möglich, auch wenn es bisher nur 5 bekannte Fälle gibt ( Stand November 2020).
In diesen Fällen wurde über eine Analyse des Genoms sicher nachgewiesen, dass es sich bei dem Virus der ersten und der zweiten Infektion nicht um das selbe handelt.

 

Warum kann es zu einer erneuten Infektion kommen?

Nach einer Infektion bildet der Körper Antikörper, die vor einer erneuten Infektion schützen. Sinkt die Anzahl der Antikörper oder T-Zellen im Körper, reicht der Schutz nicht mehr aus, und das Virus kann erneut den Körper infizieren.
Ein weiterer Grund zur erneuten Infektion kann eine Veränderung des Virus sein, so dass die Antikörper der ersten Infektion das neue Virus nicht als Bedrohung erkennen.

 

Welche Arten Mundschutz ist sinnvoll und wieviel Eigenschutz bieten sie ?

Die Alltagsmaske 

Der Nutzen der Alltagsmaske besteht nicht darin, den Träger dieser Maske vor einer Ansteckung zu schützen, vielmehr soll sie alle anderen vor möglichen Keimen desjenigen schützen, der die Maske trägt. 

Weil Infizierte schon 5 Tage vor dem Ausbruch von Krankheitssymptomen Überträger sein können, gilt jeder als mögliche Virenschleuder. Wenn sich alle daranhalten, sinkt so das Infektionsrisiko in der Gesellschaft.

Einfache Stoffmasken reichen seit Jahresbeginn in Deutschland nicht mehr aus, um in Geschäfte eingelassen zu werden. Hier ist das Tragen von medizinischen OP Masken oder FFP2 Masken obligatorisch.

Die medizinische OP Maske besteht aus aus recht dünnem Vlies und fängt Tröpfchen auf, die beim Sprechen oder Niesen / Husten entstehen. Das funktioniert nur, wenn die Maske oft gewechselt wird, das bedeutet bei kontinuierlichem Tragen alle 2 Stunden, mindestens aber täglich.

Der Träger von medizinischen OP Masken schützt in erster Linie seine Mitmenschen. Er selbst schützt sich vor Tröpfchen oder Schmierinfektionen, indem er sich nicht an den Mund fasst, wenn es mal juckt. Die OP Masken sind hygienischer als Stoffmasken, da sie vollständig gewechselt werden.

FFP Masken bieten den besseren Schutz. Es gibt sie in 3 Schutzklassen, FFP1,2 und 3.

FFP2 Masken haben sich mittlerweile zum Standard entwickelt, besteht aus festem Zellstoffvlies und bietet einen mittleren Schutz vor Viren. Durch einen erhöhten Atemwiderstand sich sie nicht für jeden geeignet.

Hat die Maske ein Ausatemventil, schützt sie dritte nicht vor dem möglicherweise infektiösen Träger der Maske! 

Nach den Regeln des deutschen Arbeitsschutzes dürfen gesunde Beschäftigte die FFP2-Masken nur 75 Minuten lang tragen. Danach müssen sie eine 30-minütige Pause beim Tragen der Maske einlegen. 

FFP3 Masken schützen den Träger vor Tröpfchenaerosolen und Viren. Sie werden von medizinischem Personal genutzt, die mit hochinfektiösen Patienten arbeiten. 

 


Infos rund ums Impfen


Was für Impfstoffe gibt es bereits?

Der weltweit erste zugelassene Impfstoff mit Wirksamkeitsnachweis und dazugehörigen Studien kommt von der Firma BioNTech und erhielt am 02.Dezenber 2020 eine Notfallzulassung im Vereinigten Königreich und Deutschland. Es handelt sich um einen mRNA Impfstoff, Messenger­RNA, das ist ein gentechnisches Prinzip. Die Erfolgsquote liegt bei 90-95%.

Der Impfstoff der US Firma Moderna ist ebenfalls ein mRNA­ Impf­stoff. Am 6. Januar wurde ihn in der EU eine bedingte Zulassungen erteilt
Diese Impfstoffe könnte beide für Transplantierte geeignet sein.

Die britische Firma AstraZeneca produziert einen Vectorimpfstoff, der auf abgeschwächten Adenoviren von Schimpansen basiert. Er transportiert das Erbmaterial des Coronavirus in menschliche Zellen, die dann eine Immunabwehr aufbauen. Die Erfolgsquote dieses Impfstoffs liegt bei 70%.
Er wurde zum 1. Februar 2021 von der Europäischen Union zugelassen, jedoch mit der Einschränkung ihn nur für Menschen zwischen 18 und 65 zu verwenden. Grund dafür seien , dass nur wenige alte Menschen in die Studien eingeschlossen wurden. Dadurch wisse man nicht, wie gut der Impfstoff ältere Menschen schützt.

Der russische Impfstoff Sputnik V ist ebenfalls ein Vectorimpfstoff, der auf 2 humane Adeno-Schnupfenviren basiert und mit einer Wirksamkeit von 91% deutlich über dem von AstraZeneca liegt. Jedoch wurde für diesen Impfstoff bisher nicht in der EU zugelassen.

Der Vector Impfstoff Ad26-COV-2.S-von Johnson & Johnson (Janssen-Cilag) ist in Europa im „Rolling Review“ für eine „bedingte Zulassung“. Der Impfstoff basiert auf dem Adenovirus-26 (Ad26) , das bereits erfolgreich beim Ebola Impfstoff verwendet wurde.

Stand: Feb. 2021

 

Sollte man sich als TX Patient oder als Wartepatient gegen das Coronavirus impfen lassen?

Die Deutsche Transplantationsgesellschaft DTG) empfiehlt eine Impfung für Patienten auf der Warteliste und Patienten nach einer Organtransplantation. Die Impfung schützt sowohl vor der Erkrankung, als auch vor einem schweren Verlauf. Daten zur Wirksamkeit bei Transplantierten gibt es bisher allerdings noch nicht, wohl aber Impfdaten von mehr als 100.000 Patient*innen, die die Wirkung der Impfung bestätigen.

 

Ich wurde frisch transplantiert. Ab wann kann ich mich impfen lassen?

Wegen der hohen Immunsuppression kurz nach einer Transplantation, sollte eine Impfung erst ca. 6 Monate danach erfolgen. Der Zeitpunkt ist auch abhängig vom persönlichen Verlauf und sollte daher mit dem TX Zentrum angesprochen sein.

 

Welcher Impfstoff ist geeignet für TX Patienten und Wartepatienten?

Die Deutsche Transplantationsgesellschaft DTG) empfiehlt die Verwendung von mRNA Impfstoffen der Firmen Biontech/Pfizer oder Moderna.
Bei einem Vektorimpfstoff wird ein Virus verwendet, das sich normaler Weise nicht im Körper vermehren kann. Wahrscheinlich ist dies auch unter der Einnahme einer immunsuppressiven Therapie so. Wissenschaftliche Studienergebnisse dazu gibt es aber bislang nicht.
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren werden nicht geimpft, da es hier keine Erfahrungen gibt.

 

Warum gibt es keine Erfahrungen zur Impfung von Transplantierten?

TX-Patienten und andere immungeschwächte Patienten wurden aus den Corona - Impfstudien ausgeschlossen, und daher ist die Wirksamkeit in diesen Patientengruppe unbekannt.

 

Ist die Corona-Impfung sicher für Transplantierte?

Angesichts der hohen Risiken einer schweren COVID-19-Erkrankung für Transplantierte und den positiven Erfahrungen mit vorhergehenden Impfungen, wie z.B. Influenza geben alle TX-Zentren eine klare Impfempfehlung aus.
Allgemein ist nicht zu erwarten, dass sie sich von der Reaktion der untersuchten Bevölkerung auf den Impfstoff unterscheiden.
Daten zur Sicherheit bei immungeschwächten Empfängern sind aber noch nicht verfügbar.

Bedenken hinsichtlich erhöhter Abstossungsrisiken wurden in früheren Impfstudien bei TX-Patienten nicht begründet, sind jedoch für mRNA-Impfstoffe derzeit nicht bekannt.
Aufgrund der spezifischen Wirkung von mRNA, Spike-Proteine zu erzeugen, scheint es unwahrscheinlich, dass sie eine übergreifende Immunantwort hervorrufen.
(Quelle: ISHLT)

Bei einem Vektorimpfstoff wird ein Virus verwendet, das sich normaler Weise nicht im Körper vermehren kann. Wahrscheinlich ist dies auch unter der Einnahme einer immunsuppressiven Therapie so. Wissenschaftliche Studienergebnisse dazu gibt es aber bislang nicht. (Quelle: DTG)

 

Hat die Höhe der Immunsuppression einen Einfluss auf die Impfung?

Ja, die Höhe der Immunsuppression beeinflusst die Impfung.
Sowohl die Impfantwort als auch die Nebenwirkungen sind bei höherer Immunsuppression schwächer.

 

In welcher Impfgruppe sind TX-Patienten?

Die Impf - Reihenfolge ist in Deutschland in der Coronavirus Impfverordnung geregelt. Organtransplantierte sind in der 2. Impfgruppe.

 

Kann man als TX Patient in Impfgruppe 1 aufsteigen?

Nur wenn man älter als 80 Jahre ist.

 

Wie lange schützt die Corona-Impfung?

Die Immunität nach einer durchgemachten CoVid-Infektion beträgt ca. 9-10 Monate.
Der Schutz des Impfstoffes ist stärker und man hofft, er schützt dementsprechend länger.

Jedoch gibt es dazu noch keine Erfahrungswerte.

 

Kann ich mich trotzt starker Niereninsuffizienz impfen lassen?

Das Risiko für einen schweren Verlauf ist bei transplantierten Niereninsuffizienz - Patienten sehr hoch, so dass eine Impfung um so wichtiger ist.

 

Können Geimpfte das Coronavirus übertragen?

Ob und in welchem Maße geimpfte Menschen das Coronavirus übertragen können, ist laut Robert-Koch-Institut bislang nicht geklärt.

 

Wie sinnvoll sind Antikörpertests nach der Corona-Impfung?

Ein Antikörpertest kann helfen herauszufinden, wie stark die Impfantwort bei Immunsupprimierten Patienten ist. Die Erfahrung anderer Impfungen zeigt eine reduzierte Impfantwort, z.B bei Influenza oder Hepatitis Impfungen.
Unter Umständen könnte zur Erhöhung der Antikörper eine dritte Impfung in Betracht gezogen werden.

 

Infos für Transplantierte


Wir haben noch einige ergänzende Infos / Ratschläge für Transplantierte zusammengestellt.
Obwohl es aktuell keinen Nachweis gibt, dass Transplantierte häufiger oder schwerer an COVID-19 erkranken als andere Menschen, gelten sie als Hochrisikogruppe. Es wird grundsätzlich empfohlen sich weitestgehend in Quarantäne zu begeben und Kontakt mit anderen Menschen zu vermeiden.


Wie kann ich mich als Transplantierte/-r vor Ansteckung schützen?

Sie können sich schützen durch Vermeiden von Händekontakt, Vermeidung größerer Menschenmengen, außerdem durch Händedesinfektion/-waschen.

Grundsätzlich sollte man in ein Taschentuch oder notfalls in die Ellenbeuge husten bzw. niesen. Taschentücher sollen nur einmal verwendet und nach Gebrauch anschließend entsorgt werden.

Zu Personen mit Zeichen der Atemwegsinfektion sollte möglichst zwei Meter Abstand gehalten werden.

Händedesinfektionsmittel mit dem Bezeichnung "begrenzt viruzid" oder „viruzid“ sind wirksam gegen das Virus.

Anstelle der Händedesinfektion kann auch regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife für mindestens 20-30 Sekunden das Ansteckungsrisiko vermindern. Wichtig ist Händewaschen besonders nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen und nach Kontakt mit anderen Personen bzw. möglichen kontaminierten Fläschen.

Ebenso besteht derzeit ein erhöhtes Risiko beim Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel und z.B. auch beim Einkaufen.
Derzeit wird dringend empfohlen, zu Hause bleiben und nur zu notwendigen Einkäufen etc. zu verlassen. Nach Möglichkeit sollte man Lebensmittel online bestellen oder anderen Personen (z.B. Angehörige, Nachbarn) bitten, das Einkaufen zu übernehmen.
In vielen Orten gibt es bereits Hilfsangebote, wo z.B. Zettel mit Erreichbarkeiten im Haus ausgehängt werden.

Wie kann ich mich schützen, wenn meine Angehörigen arbeiten gehen?

Wegen der erhöhten Infektionsgefahr wird empfohlen, den Kontakt zu den Angehörigen möglichst zu vermeiden oder zumindest die oben genannten Schutzmaßnahmen einzuhalten.

 

Kann ich nur noch mit Mundschutz rausgehen?

Das hängt davon ab, wohin Sie gehen.
Sind keine anderen Personen in der Nähe oder in mind. 1,5 - 2 m Abstand, so ist es in der Regel unbedenklich, wenn man keinen Mundschutz trägt.

In öffentlichen Verkehrsmitteln oder Gebäuden mit Publikumsverkehr ist es aber empfehlenswert oder mittlerweile verpflichtend.

Eine Ansteckung mit Krankheiten, die vor allen Dingen durch Tröpfchen (wie z.B. Covid-19) übertragen werden, kann man durch Tragen eines Mundschutzes versuchen zu vermeiden. Ein Mundschutz kann auch eine potenzielle Schmierinfektion verhindern, da man sich mit schmutzigen Händen nicht an Mund und Nase berührt.
Achten sie darauf, dass der Mundschutz eng anliegt, damit seitlich keine Viren eindringen können.

Ausführliche Infos finden Sie auch in unserem Blog ➜

Welche Art Mundschutz brauche ich?

Es gibt 2 Arten von Masken/Mundschutz: einfache OP-Masken aus Flies und Schutzmasken der Standards FFP2 und FFP3 (Filtering Face Pieces). Diese bestehen aus festerem Material und haben teilweise ein Atemventil. 
Es gibt Untersuchungen, dass ein einfacher Mundschutz genauso wirksam sein kann, da die Viren meist an größeren Partikeln anhaften, die auch von den einfachen Masken abgehalten werden.

Außerdem gibt es einfache Stoffmasken zu kaufen oder man kann sie selbst herstellen. Sie sollten mindestens 2-lagig sein.

Ein einfacher Mundschutze aus Stoff lässt sich leicht herstellen. Aktuelle Infos dazu hier ➜

 

Wie legt man einen Mundschutz richtig an?

Beim Anlagen ist es wichtig, dass der Mundschutz komplett über Mund UND Nase reicht und der Drahtbügel am oberen Rand durch leichten Druck an die Nase angepasst wird. Der Mundschutz sollte möglichst eng anliegen, damit nicht an der Seite Viren eindringen können.

Beim Abnehmen beachten: möglichst nicht den Mundschutz anfassen, sondern an den Gummis über die Ohren abstreifen und dann entsorgen (Einmalprodukte).

Einen selbst genähten Mundschutz aus Stoff sollte man täglich wechseln.

Das richtige Anlegen und auch das Abnehmen eines (Einmal-)Mundschutzes wird in diesem Video anschaulich erläutert➜

Muss ich meine Hände nun öfter desinfizieren?

Wichtig ist es, sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen. Ist das nicht möglich, sollte man die Hände möglichst desinfizieren.

 

Wie wasche ich meine Hände richtig?

- Hände nass machen

- gründlich einseifen (auch Handrücken und zwischen den Fingern)

- ca. 30 Sekunden lang, auch Fingerkuppen etc.

- keinen Schmuck tragen dabei

- Hände abspülen

- Abtrocknen mit EIGENEM Handtuch oder Papiertuch (Wegwerf-)

Ein kurzes Video dazu gibt es hier

Muß ich als Transplantierter von meinem Partner getrennt schlafen?

Sollte Ihr Partner täglichen Umgang mit möglicherweise infizierten Menschen haben ist es sinnvoll, körperlichen Abstand voneinander zu halten, um eine Übertragung zu vermeiden. Dazu zählt auch das getrennte Schlafen.
Erfragen sie beim Arbeitgeber, ob die Möglichkeit besteht, sich von der Arbeit freistellen zu lassen, wenn sie mit einem Transplantierten im selben Haushalt leben.
Manche Ärzte schreiben Arbeitnehmer zum Schutz des Angehörigen krank.

 


Soll / darf ich als Transplantierter arbeiten gehen?

Nicht, wenn Sie dabei Kontakt zu möglicherweise infizierten Menschen haben oder dies möglich ist.

Viele Arbeitsgeber sind von sich aus sehr kulant und gestatten, zu Hause zu bleiben bzw. im Homeoffice zu arbeiten. Bei manchen Arbeitgebern (z.B. im medizinischen Bereich) werden Transplantierte direkt aufgefordert, zu Hause zu bleiben.

 

An wen soll ich mich wenden, wenn ich befürchte eine Coronainfektion zu haben?

Grundsätzlich ist es wichtig, nicht mit Fieber oder Verdacht auf eine Infektion in einer Praxis oder Ambulanz zu erscheinen.

Rufen Sie ihren Hausarzt oder ihr Gesundheitsamt an, dort wird man ihnen weiterhelfen.

 



Weitere Informationen zum aktuellen Wissensstand finden Sie auch auf der Webseite der MHH ➜